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Im Malen bin ich auf der Suche nach dem Bild als Wesen -

Wenn ich richtig gut drin bin im Malen, habe ich eine Sehnsucht nach einem bestimmten Gefühl, das ich haben will, wenn ich das Bild anschaue. Das ist mein Wegzeiger -

Ich habe eine ungefähre Vorstellung, was ich formal auf das Bild malen will, wo es schwer ist, wo es leicht ist, und dementsprechend suche ich das Format aus -

Ich wollte immer so Schichten malen; dann habe ich irgendwann gemerkt, dass sich die Farben verhalten innerhalb der Schichten – aufgrund der Tatsache, welche Farbe über welcher drüber liegt – und dann habe ich gemerkt, dass durch das Schicht-über-Schicht Malen Farben entstehen, die man im Kasten nicht mischen kann -

Das Problem mit dem weissen Blatt kenne ich nicht: Bei mir ist es meistens so, dass mir die Grundierung schon erzählt, wo das Bild dann hin will -

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Jeder chemische Stoff hat eine ganz bestimmte Eigenschaft – wie der sich verhält, also ob der in einer Lösung schnell ausfällt, oder ob er schnell absinkt, ob er schwimmt, ob er auf einem Untergrund sich in die Täler legt oder auf den Spitzen kleben bleibt – das macht jeder chemische Stoff aufgrund seiner molekularen Beschaffenheit anders -

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Aus heutiger Sicht würde ich sagen, man muss einen Teil der Schöpfung weiterführen -

Ich hab immer auch Lust auf eine bestimmte Farbe, dann fange ich mit der an – oder halt: Ich fange nicht mit der an, sondern weil ich inzwischen weiss, was drunter muss, fange ich mit dem, was drunter muss, an -

Irgendwann an der Akademie wurde mir klar, dass man was finden muss, was einem wirklich am Herzen liegt -

Ich bin immer noch auf der Suche nach einem hellen, luziden, sanften Grün -

… da war immer ein Grauschleier drin, den ich nicht mochte … später habe ich dann verstanden, dass das die ganzen Feldspate sind und Streckungsmittel -

Wobei ich immer, immer, immer neue Sachen ausprobieren muss und deswegen auch ganz viele Bilder wegschmeissen muss. Vor einem guten Jahr habe ich 30 Bilder zerschnitten, nur mal so, und das waren grosse Bilder -

Vieles von dem, was in der Natur vorkommt, ist für meine Art der Malerei nicht verwendbar, weil, zum Beispiel die ganzen Erden, die sind so ein Mischel-Maschel aus verschiedenen chemischen Stoffen -

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Das Problem bei den Erden: Die machen nie ein Gitter sondern immer so eine Soße – deswegen kann ich die nicht verwenden, weil ich ja mit den Gittern gerne arbeite. Deswegen habe ich auch ein Problem mit der Grünpalette: grüne Pigmente, die in Gittern vorliegen, gibt´s nicht so arg viele

Im Malen bin ich auf der Suche nach dem Bild als Wesen 
Wenn ich richtig gut drin bin im Malen, habe ich eine Sehnsucht nach einem bestimmten Gefühl, das ich haben will, wenn ich das Bild anschaue. Das ist mein Wegzeiger 
Ich habe eine ungefähre Vorstellung, was ich formal auf das Bild malen will, wo es schwer ist, wo es leicht ist, und dementsprechend suche ich das Format aus 
Ich wollte immer so Schichten malen; dann habe ich irgendwann gemerkt, dass sich die Farben verhalten innerhalb der Schichten – aufgrund der Tatsache, welche Farbe über welcher drüber liegt – und dann habe ich gemerkt, dass durch das Schicht-über-Schicht Malen Farben entstehen, die man im Kasten nicht mischen kann 
Das Problem mit dem weissen Blatt kenne ich nicht: Bei mir ist es meistens so, dass mir die Grundierung schon erzählt, wo das Bild dann hin will 

Jeder chemische Stoff hat eine ganz bestimmte Eigenschaft – wie der sich verhält, also ob der in einer Lösung schnell ausfällt, oder ob er schnell absinkt, ob er schwimmt, ob er auf einem Untergrund sich in die Täler legt oder auf den Spitzen kleben bleibt – das macht jeder chemische Stoff aufgrund seiner molekularen Beschaffenheit anders 


Aus heutiger Sicht würde ich sagen, man muss einen Teil der Schöpfung weiterführen 
Ich hab immer auch Lust auf eine bestimmte Farbe, dann fange ich mit der an – oder halt: Ich fange nicht mit der an, sondern weil ich inzwischen weiss, was drunter muss, fange ich mit dem, was drunter muss, an 
Irgendwann an der Akademie wurde mir klar, dass man was finden muss, was einem wirklich am Herzen liegt 
Ich bin immer noch auf der Suche nach einem hellen, luziden, sanften Grün 
… da war immer ein Grauschleier drin, den ich nicht mochte … später habe ich dann verstanden, dass das die ganzen Feldspate sind und Streckungsmittel 
Wobei ich immer, immer, immer neue Sachen ausprobieren muss und deswegen auch ganz viele Bilder wegschmeissen muss. Vor einem guten Jahr habe ich 30 Bilder zerschnitten, nur mal so, und das waren grosse Bilder 
Vieles von dem, was in der Natur vorkommt, ist für meine Art der Malerei nicht verwendbar, weil, zum Beispiel die ganzen Erden, die sind so ein Mischel-Maschel aus verschiedenen chemischen Stoffen 


Das Problem bei den Erden: Die machen nie ein Gitter sondern immer so eine Soße – deswegen kann ich die nicht verwenden, weil ich ja mit den Gittern gerne arbeite. Deswegen habe ich auch ein Problem mit der Grünpalette: grüne Pigmente, die in Gittern vorliegen, gibt´s nicht so arg viele


















